Kulturagenda

Nahe bei Luzern überrascht das Hotel Restaurant Hammer mit einem ausgewählten Kulturprogramm.

Wir laden Persönlichkeiten ein, die auf ihrem Gebiet wirklich etwas zu sagen haben – Musiker, Schriftsteller oder Wissenschafter.

Die aktuell geplanten Konzerte, Lesungen und Vorträge bei uns im Haus.

September
Fr 23.09
TRUMPLAND − Gespräch mit Walter Niederberger
Beginn 18:30 / Reservation: +41 (0)41 497 52 05

Walter Niederberger, San Francisco, ist seit 2002 USA-Korrespondent des Tages Anzeigers und Autor von:

 

TRUMPLAND - Donald Trump und die USA. Porträt einer gespaltenen Nation.

Erscheinungstermin: 26. August 2016, Orell Füssli Verlag AG

 

Donald Trump ist ebenso erfolgreich wie unberechenbar. Noch nie wurde eine Partei von einem ihrer Kandidaten so vor sich hergetrieben wie die Republikaner von Donald Trump.

Noch nie stand ein derart rücksichtsloser Demagoge zur Wahl wie er.

Walter Niederberger

  • zeigt auf, weshalb sich so viele Amerikaner ausgerechnet für Trump entscheiden;
  • wie Trump zum vermeintlichen Retter der Frustrierten, Zornigen und Zu-kurzgekommenen werden konnte;
  • erklärt den inneren Zustand der Weltmacht Nr. 1, der für uns nicht ohne Konsequenzen bleiben wird.

 

Eintritt mit anschliessendem Stehbuffet (Getränk inkl.): CHF 50.-
mit Übernachtung und „Hammer“-Frühstück: CHF 110.-


Sa 24.09
Konzert: Hujässler
Beginn 17:30 / Reservation: +41 (0)41 497 52 05

Begeistern mit hoher Musikalität und Virtuosität  −  weit über den Ländler hinaus zu Weltmusik, Folk und Jazz.

  

Markus Flückiger Schwyzerörgeli
Dani Häusler Violine
Julius Darvas Piano
Sepp Huber Bass

 

Eintritt mit Apéro und Abendessen CHF 100.−

Zusätzlich mit Übernachtung und «Hammer»−Frühstück pauschal CHF  160.−

 


Oktober
So 23.10
Lesung & Gespräch: Lukas Hartmann liest aus seinem neuen Roman «Ein passender Mieter»
Beginn 11:00 / Reservation: +41 (0)41 497 52 05

«Ein Ausnahmetalent in der jungen deutschen Literatur.» ZDF

 

Diogenes, August 2016:

 

Wand an Wand mit einem Gewalttäter, den die ganze Stadt sucht. Ein Roman über die Kräfte, die eine Familie zusammenhalten und diejenigen, die sie auseinandersprengen. Das Porträt einer Frau in der Krise mit der Geschichte eines Getriebenen.

Als ihr Sohn auszieht, bleiben die Eheleute Sandmaier allein in ihrem grossen Haus zurück. Sie beschliessen, das Zimmer ihres Sohnes zu vermieten. Passender Mieter ist ein junger Fahrradmechaniker, unauffällig, höflich, wortkatg.

Als sich die Schlagzeilen über einen Messerstecher häufen, der in der Stadt junge Frauen überfällt, erhebt sich ein schrecklicher Verdacht.

Lukas Hartmann ist einer der bekanntesten Autoren der Schweiz. Seine Bücher stehen regelmässig auf den Bestsellerlisten. Seine Reisen führten ihn um die ganze Welt.

 

Eintritt mit Apéro und Mittagessen: CHF 90.-


November
So 13.11
Begegnung mit Bachtyar Ali
Beginn 11:00 / Reservation: +41 (0)41 497 52 05

Begegnung mit dem bedeutendsten kurdischen Schriftsteller

Bachtyar Ali

in deutscher Sprache
Moderation: Angela Schader, NZZ

 

Lesung (Sebastian Fischer) aus dem Roman

Der letzte Granatapfel
Unionsverlag 2016

 

„… wenn man ihn liest – befremdet, erstaunt, am Ende hingerissen – dann fragt man sich, wie es sein kann, dass der 1960 geborene Autor, der seit immerhin gut zwanzig Jahren in Deutschland lebt, erst jetzt mit einem Werk bei uns präsent ist.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung


„Das Buch ist ein Paukenschlag, einer der intensivsten Texte aus dem orientalischen Raum, die seit Langem zu lesen waren. Sofort versteht man, warum der Autor in seiner Heimat Kultstatus geniesst.“

Süddeutsche Zeitung


Eintritt mit Apéro und Mittagessen: CHF 90.−


Kulturblog

Im Kulturblog finden Sie unsere vergangenen Veranstaltungen und einzelne Berichte dazu.  

Juli
Sa 30.07
Konzert: Janoska Ensemble − «Janoska Style»
Bericht

Zwischen zwei Auftritten am Menuhin Festival in Gstaad gastierte am 30. Juli 2016 das Janoska Ensemble im Hotel Hammer. Die Gäste waren von den ersten Klängen an begeistert, jauchzten zu ihrem Applaus, und selbst der grösste Griesgram verliess den Saal mit einem beglückten Lächeln und Schmunzeln!
Die Herren gaben mit dem fantastischen Czardas Monti eine grossartige Zugabe - und spielten den Gästen zum Nachtisch, bereits wieder in den Alltagskleidern, nochmals auf; sogar mit einer Uraufführung. Das Können des Ensembles ist unfassbar.

 

CD bei der Deutsche Grammophon erschienen im April 2016

Ondrej Janoska Violine
Roman Janoska Violine
Julius Darvas Kontrabass
Frantisek Janoska Klavier

 

Bericht über ein Konzert am Internationalen Jazzfestival Oberkochen, 14. März 2016

 

 


Juni
Sa 18.06
Konzert: Hanneli-Musig «Polka ma non troppo»
Bericht

Am 18. Juni 2016 begeisterte die Hanneli-Musig das „Hammer“-Publikum.

 

Sechs berühmte Grössen der modernen Schweizer Volksmusik - Dani Häusler, Fränggi Gehrig, Ueli Mooser, Christoph Mächler, Fabian Müller und Johannes Schmid-Kunz - spielten „Polka ma non troppo“: virtuoseste Kostproben aus der 10 Bände umfassenden Sammlung von mehr als 12’000 Melodien, welche die Baselbieterin Hanny Christen (1899 - 1976) erarbeitet hatte. Sie befeuerten mit höchstem Können, zündendem Humor und tiefem Respekt. Gegen Ende durften die Gäste blind aus der Hanny Christen-Sammlung wünschen: „Band VI, S. 248… Band III, S. 177 (usw.)“, und die Musiker legten sicher und ohne Zögern los.

Weit mehr als ein Heidenspass!

 


Sa 04.06
Sedaa – persisch für Stimme
Beginn 17:30 / Reservation: +41 (0)41 497 52 05

Traditionelle mongolische Klänge, auf der Grundlage von Naturklängen, in einer zauberhaften modernen Verbindung mit orientalischen Harmonien und pulsierenden Trommelrhythmen. Im wahrsten Wortsinne:  Weltmusik! Drei mongolische und ein persischer Musiker.

 

Eintritt mit Apéro und Abendessen: CHF 100.−

Zusätzlich mit Übernachtung und «Hammer»−Frühstück pauschal CHF 180.–

Letzten Frühling hat uns Seeda besucht. Finden Sie hier den Bericht dazu.

 

Erster Preis am Wettbewerb für Weltmusik Créole 2013/2014

Gewinner des Bundeswettbewerbs Créole in Rudolstadt 2014/15

www.sedaamusic.com

 

Konzertreferenzen:

China – Asian Arts Festival
Kolumbien - Festival de Musica Sacra
Usbekistan - Samarkand International Music Festival
Deutschland - Rudolstadt - TTF Festival
Holland – Amsterdam: Vrije geluiden TV show
Polen – Gdansk: International Mozart Festival
Finnland - Haapavesi Folkfestival
Ukraine – Odessa: Arte pole Festival
Italien - Artisti in Piazza
Tschechien - Festival Litomericky koren

 

Naraa Naranbaatar,  Mongolei

Ikh Khuur (Bassgeige)
Kargyraa (Untertongesang)
Höömii (Kehlgesang)

 

Nasaa Nasanjargal,  Mongolei

Morin Khuur (Pferdekopfgeige)
Kargyraa (Untertongesang)
Khöömii (Kehlgesang)
Bischgur (mongolische Oboe)
Dombra (zweisaitiges Zupfinstrument)

 

Omid Bahadori,  Iran

Gitarre
Rahmentrommel
Cajon (Kistentrommel)
Kargyraa (Untertongesang)

 

Ganzorig Davaakhuu,  Mongolei

Yochin (mit 120 Saiten bespanntes mongolisches Hackbrett)
Kargyraa (Untertongesang)

 

 


Mai
Sa 21.05
Konzert: Ferhan & Ferzan Önder: Vier Hände, zwei Persönlichkeiten, eine Seele – das Weltklasse–Klavierduo
Bericht

Die virtuose Musik und die äusserst liebenswürdigen Persönlichkeiten - wie auch die ganz besondere Schönheit! - von Ferhan und Ferzan Önder haben alle begeistert!!

 

Sie spielten: 

Fazil Say (*1970)

«Wintermorgen in Istanbul» für Klavier zu vier Händen

Igor Strawinsky (1882−1971)

Le Sacre du Printemps

 

Johannes Brahms

Auswahl aus den "Ungarischen Tänzen"

Franz Liszt

Ungarische Rhapsodie Nr. 2

Astor Piazzolla (1921−1992)

Libertango (für Klavier zu vier Händen)

 

  

Eine Hörprobe:

 

Foto: © Nancy Horowitz


April
So 24.04
Benedict Wells: Lesung aus seinem vierten Roman «Vom Ende der Einsamkeit»
Bericht

Am 24. April 2016 las der 31-jährige Benedict Wells im vollbesetzten Hotel Restaurant Hammer aus seinem zwei Monate davor bei Diogenes erschienenen – vierten – Roman „Vom Ende der Einsamkeit“.

 

Benedict Wells hat über seine aus Luzern stammende Mutter tiefe Wurzeln im Eigenthal, wo die Familie ein Chalet besass und wo er während seiner Kindheit fast alle Ferien verbrachte. Im Eigenthal handelt auch ein wichtiger Teil seines neuen Buches.

Benedict Wells spricht ein äusserst sympathisches Schweizerdeutsch, und in dieser seiner Muttersprache beantwortete er die zahlreichen Fragen aus dem Publikum.

„Vom Ende der Einsamkeit“ zeugt von einer ungewöhnlich tiefen, dichterisch gestalteten Lebenserfahrung. Und der Autor gab sehr persönliche Einblicke in die strenge Arbeit des Schreibens.

 

Eine kostbare, reiche Begegnung!

 


Sa 16.04
Konzert: Albin Brun Trio & Isa Wiss
Beginn 17:30 / Reservation: +41 (0)41 497 52 05

Die Musik des Albin Brun Trios bewegt sich in den weitläufigen Grenzgebieten der Volksmusik, wo auch Jazz und improvisierte Passagen ihren Platz haben. Höchst abwechslungsreich mäandern die Kompositionen von Brun durch die verschiedensten Stilrichtungen. Neben Bezügen zu verschiedenen Musikkulturen ist die Nähe zur eigenen alpinen Tradition immer wieder ein wichtiger Bezugspunkt.

Mit Isa Wiss stösst eine der interessantesten Sängerinnen der Schweiz zum Trio. Hier setzt sie ihre wandlungsfähige Stimme meist wie ein Instrument ein und sorgt mit ihren abenteuerlichen Improvisationen für frischen Wind.

So ist in dieser Formation vieles möglich, und die Musik nimmt immer wieder überraschende Wendungen. Verspielt, innig, virtuos...

 

Eintritt mit Apéro und Abendessen: CHF 100.−

 

 

www.albinbrun.ch


Februar
So 07.02
Vortrag und Gespräch mit Jakob Kellenberger: Die Beziehungen Schweiz-EU gestern, heute, mit Perspektiven auf morgen
Bericht

Dr. Jakob Kellenberger

Die Beziehungen Schweiz-EU gestern, heute, mit Perspektiven auf morgen

 

  • Die EU ist ein Feindbild für viele Schweizer. Hingegen ist die Schweiz kein Feindbild für die EU.

  • Die EU ist ein - erfolgreiches - Friedensprojekt.

  • 1961 stellte die Schweiz im Hinblick auf eine Assoziation ein Verhandlungsgesuch. Zu Verhandlungen kam es nie; das Gesuch wurde aber auch nie zurückgezogen.

  • Der EWR als eine neue Assoziationsform ging auf einen Vorschlag von Jacques Delors vom 17. Januar 1989 zurück. Die entsprechenden Verhandlungen dauerten von Juli 1990 bis Oktober 1991. Die wirtschaftlichen Vorteile des EWR hätten die politischen Nachteile – insb. keine Mitentscheidung bei der Entstehung  des zu übernehmenden EG Rechts – nicht aufgewogen.

  • Im Mai 1992 stellte die Schweiz ein EG-Beitrittsgesuch.

  • Nach einem sehr leidenschaftlichen Abstimmungskampf sagte das Volk Nein zum EWR.

  • Nach der Ablehnung des EWR setzte sich der Bundesrat als unmittelbares integrationspolitisches Ziel, die negativen Auswirkungen der Ablehnung so gering als möglich zu halten. Politisch herrschte in Bern ein hoher Druck, mit der EU bilaterale Verträge zu machen.

  • Grundsätzlich muss hier gesehen werden: die EU liess die Schweiz kommen. Dabei war die Freizügigkeitsfrage für die EU das weitaus wichtigste Dossier.

  • Im Nachhinein kann gesagt werden: Die Bilateralen I waren wirtschaftlich ein Erfolg. Die CH Wirtschaft hat stark davon profitiert und ist gewachsen.

 

 

Zukunft Schweiz-EU:

 

  • Die Masseneinwanderungs-Initiative fordert Autonomie in Fragen der Einwanderung.

  • Nach der Annahme der Masseneinwanderungs-Initiative hat die EU alle Verhandlungen mit der CH eingestellt - technische wie institutionelle. Zurzeit finden keine formellen Verhandlungen statt.

  • Es wäre unrealistisch von der EU eine neue Stellungnahme zu erwarten, solange das Freizügigkeitsdossier von Seiten der Schweiz nicht geklärt ist.

  • Auch ist nicht zu vergessen: Bevor das britische Problem mit der EU nicht gelöst ist, wird es zwischen der EU und der Schweiz keine Weiterentwicklung geben. Auch ist es nicht gerechtfertigt, diese zwei Fälle zu vergleichen.

  • Die heutige EU ist in einer kritischen Phase.

  • Die Osterweiterung ist sehr schnell erfolgt, ohne ausreichende Fertigung.

  • Die Währungsunion war nicht ausreichend vorbereitet, und sie wurde nicht ausreichend kontrolliert bzw. eingehalten. 

 

Frage aus dem Publikum: Was ist mit der direkten Demokratie, wenn wir Mitglied der EU wären?

 

Daraus entstünden Einschränkungen bei der direkten Demokratie. Auf  Bundesebene  wären 10-15% der Themen betroffen, auf kantonaler Ebene wenige, auf Gemeindeebene wohl keine Themen betroffen. Es gäbe gewisse Konsequenzen, die jedoch nicht von existenzieller Bedeutung wären. Dafür hätte die CH die Möglichkeit mitzubestimmen. Als Nicht-Mitglied bleibt ihr nur die Übernahme, wenn sie weiterhin profitieren will.

 

 

 

 


November
Sa 28.11
Erich Gysling: Naher Osten und Ukraine−Krise
Bericht

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Sa 14.11
Krieg ohne Krieg – Meinrad Schade und Michail Schischkin
Bericht

Bilder eines Imperiums

Der Dokumentarfotograf Meinrad Schade reiste mit seiner Kamera ab 2003 durch die Länder der ehemaligen Sowjetunion. Er dokumentierte „einen Alltag, der im Schatten von Konflikten stattfand: In Tschetschenien die Zerstörungen. In Inguschetien das Leben der Vertriebenen. In Kasachstan die Folgen der Atombombenversuche. In Nagorny-Karabach den Grenzkonflikt, die instabile Waffenruhe. In Russland und in der Ukraine die Erinnerungsrituale, Paraden“ (Nadine Olonetzky). Die Fotografien erschienen 2015 unter dem Titel «Krieg ohne Krieg» beim Verlag Scheidegger & Spiess, zusammen mit Essays von Michail Schischkin und weiteren Autoren.

Am 14. November 2015 zeigte  Meinrad Schade eine Auswahl seiner Fotografien,  und Michael Schischkin las aus seinem in dem Buch publizierten Text Expedition nach Kitesch oder Vorahnungen vom Donbass. So entstanden lebendige Bilder über das Leben in der Einflusszone Russlands.  „Meinrad Schade hat ein Land in Bildern festgehalten, das von einem Krieg zum nächsten geht, das einen Zwischenhalt einlegt und sich kurz Zeit nimmt, um Atem zu holen.“ Worte, mit denen Michail Schischkin aufzeigt, wie er in diesen Fotografien Strukturen aus seiner Zeit unter dem Sowjetregime wieder erkennt. „ Ich bin in einem Imperium zur Welt gekommen. Es war ein riesiges Imperium und ein armseliges.“

Im Anschluss reagierte das Publikum mit einer spannenden Diskussion Im Zentrum stand die Entwicklung Russlands seit dem Zerfall des Sowjetreiches, insbesondere während der letzten acht bis zehn Jahre. Ein Aufflammen von Hoffnung und eine Öffnung waren nach der „Wende“ zu beobachten. Aber „der Mehrheit der Russen erging es auf dem freien Markt schlecht. […] Die Menschen vermissten die Eindeutigkeit, die Ordnung und eine lenkende Obrigkeit. Russische Melancholie. Sehnsucht nach einem eindeutigen Weltbild. Sehnsucht nach der Trennung in eigen und fremd. Sehnsucht nach einem Krieg. Sehnsucht nach einem weisen väterlichen Anführer. Nach einem grossen Sieg.“ Für die Zukunft zeichnete Schischkin zwei düstere Szenarien. Das schlechte: Putin behält noch 20-25 Jahre die Führung. Das schlechtere: Putin verschwindet; in einem Machtvakuum zerfällt das Reich, und Bürgerkrieg bricht aus.

Auch beim anschliessenden Abendessen gingen Schade und Schischkin bereitwillig auf Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Erfahrungen mit dem heutigen Russland ein.


September
Sa 26.09
Hahn`s MIX-tett – Konzert
Beginn 17:30 / Reservation: +41 (0)41 497 52 05

Vier Persönlichkeiten der Schweizer Musikszene erweitern gemeinsam Grenzen, und durchbrechen sie – von klassischer–, zeitgenössischer- und Volksmusik bis zu Jazz, Musical und freier Improvisation.

 

Hans (Hahn’s) Adolfsen, Klavier

www.hansadolfsen.ch

 

Dozent an der Zürcher Hochschule der Künste und an der Hochschule Musik und Theater Zürich Winterthur; Komponist; Konzerte in vielen Ländern Europas und in Russland, vorwiegend als Liedbegleiter.

 

Bettina Boller, Violine

www.bettinaboller.ch

 

Vielfach preisgekrönte Solistin und Kammermusikerin, Mitglied des Absolut Trios, www.absoluttrio.ch.

Konzertreisen in den meisten Ländern Europas und in den USA.

 

Ob klassische Musik, Jazz, freie Improvisation oder Werke der leichten Muse: für Bettina Boller ist Musik Sprache, der sie sich kompromisslos hingibt und der sie am liebsten live Ausdruck verleiht. Als «...totales, unmittelbares Erlebnis für die Zuhörer, stets zwingend das Spiel, ob nun virtuos, leidenschaftlich, draufgängerisch, verinnerlicht oder sakral...»

 

 

Jojo Kunz , Kontrabass

www.jojokunz.ch

 

Freelancerin zwischen Kuba und Zürich, in verschiedenen Formationen anzutreffen. Lehrdiplome Klavier und Kontrabass an den Musikhochschulen Winterthur / Zürich und Luzern. Ausgedehnte Studienaufenthalte in Kuba und in Buenos Aires. Unterrichtet an der Musikschule Prova in Winterthur Klavier.

 

 

Marianne Racine, Vocal

www.racinevoc.ch

 

«Singen tue ich so lange wie ich denken kann.»

Dozentin an der Zürcher Hochschule der Künste (Jazzgesang & Ensemble). Aktuelle Bands: Marianne Racine Quartet; Tuliavia Duo; Racine & Bucher; Granvik’s g◦ard.

Zusammenarbeit mit dem Swiss Jazz Orchestras, dem Zurich Jazz Orchestra, der Dänischen Radio Big Band. .

 

Eintritt mit Apéro und Abendessen: CHF 100.–

 


Juni
Sa 27.06
Lukas Hartmann – Lesung und Gespräch
Bericht

Lukas Hartmann sass konzentriert im Hintergrund, während die Gäste den Saal betraten und sich setzten. Nach der Begrüssung durch Herrn Fischer nahm er vor seinem Publikum Platz. Er sprach, in Mundart,  einleitende Worte zu seinem letzten publizierten Roman «Auf beiden Seiten» -  eine Geschichte aus den Wendejahren 1989, 1990.  Klar und präzis umriss er die von ihm gezeichneten Charaktere – als spräche er über gute alte Bekannte. Mit dieser Vertrautheit erweckte er die Protagonisten der Geschichte in den Zuhörern zum Leben. Herr Hartmann las mit einfühlsamer und eindringlicher Interpretation; so wurde seine Geschichte für die Zuhörer lebendig und versetzte sie ins Buch hinein.

 

Im anschliessenden Gespräch mit den Gästen erklärte Herr Hartmann seine kreative Arbeit. Unterstrichen durch Anekdoten aus seinem Leben  wurde sichtbar, wie sich der persönliche Werdegang eines Autors in eine geschaffene Geschichte einbinden kann. Die Gäste genossen diese Offenheit, und Lukas Hartman gewährte auch Einblicke in die Entstehung seines aktuellen Romans. Hatten die Gäste weitere Fragen, konnten Sie diese beim gemeinsamen Abendessen dem Autor stellen.


So 21.06
Kurt Schiltknecht: Wohlstand – kein Zufall: Wo steht die Schweiz? – Vortrag & Gespräch
Bericht

«Ich bin manchmal auch beunruhigt»

 

Die Thematik ist hoch aktuell: Wohlstand eines Staates. Kurt Schiltknecht erklärte seinem Publikum gut verständlich und auf die Schweiz fokussiert, wie er den Wohlstand und die Prosperität eines Volkes und Staates verankert sieht. Seine letzte Publikation «Wohlstand – kein Zufall» behandelt genau dieses Thema. Fundamental: Bildung, Kreativität, Innovation, Wille zur Arbeit, Historische Erfahrung. Es gilt, das Individuum zu fördern, denn „für eine erfolgreiche Wirtschaft muss sich ein Mensch entfalten können“, sagt er, und betont, ein Mensch müsse dafür belohnt werden. Der entstandene Mehrwert (z. Bsp. höherer Lohn) darf nicht durch eine stärkere Besteuerung wegfallen.

 

Den Kapitalstock sieht er als wichtigstes Investitionsziel. Kontinuierliche Pflege und Erweiterung mit gespartem und erwirtschaftetem Geld erlauben, wettbewerbsfähig zu bleiben. Vernachlässigt man dies, kommen Jahre später grosse Infrastrukturprobleme auf die Gesellschaft zu.

 

Es gilt Wandel und Innovation zu akzeptieren und umzusetzen. Ohne Wandel gibt es keine Entwicklung und folglich keinen Wohlstand. Kurt Schiltknecht beobachtet in der Schweiz eine zunehmend gegenteilige Haltung: Es wird am bestehenden festgehalten. Politik und Gesellschaft sind dafür verantwortlich, ein Umfeld zu schaffen, in dem Institutionen kostengünstig und schnell auf Wandel und Innovation reagieren können. Man darf sich nicht vom aktuellen Wohlstand blenden lassen, es ist wichtig, kontinuierlich daran zu arbeiten.


Mai
So 31.05
Dr. Arnold Hottinger: Wie kam es zu IS, und was sind die Folgen?
Bericht

Bericht

Der Nahost- und Islamexperte Arnold Hottinger vermittelte uns anlässlich seines Vortrages im Hotel Hammer zum Thema «Wie kam es zu IS, und was sind die Folgen?» einen tiefen Einblick in den Konflikt mit dem IS. Fundiert legte er die Entwicklung bis zur Eroberung von Palymra dar. Er machte seinen rund 40 ZuhörerInnen klar, dass der Islam vor allem als Deckmantel herhalten muss: Eine Entstellung des islamischen Glaubens, zurecht geschnitten durch die Hintermänner der Organisation, um das Volk abzuholen und zu beeinflussen. Hintermänner, die unter Saddam Hussein Geheimdienstmitarbeiter und Offiziere waren.

Die unsäglich brutalen Handlungen des IS sind einerseits gegen die Schiiten, andererseits aber auch gegen die westliche Welt gerichtet. Dass der inter-konfessionelle Konflikt, der in einem Bürgerkrieg 2006/2007 endete, zwischen Sunniten und Schiiten zur Destabilisierung des Landes Irak und zum Gewinn von Macht bewusst geschürt wurde, war den meisten Zuhörern nicht bekannt.

Arnold Hottinger erklärte, dass die Ziele des IS letztlich nicht religiös motiviert sind, sondern dass es primär um Macht und Geld geht. Er verwies auf die gefundenen Dokumente (siehe Spiegelbeitrag), die zeigen, wie die Vorgehensweise des IS geplant wurde. Geplant durch Hadschi Bakr, den obersten Strategen des IS, ehemaliger Insasse des amerikanischen Gefangenen-Camp Baku.

Beim anschliessenden Mittagessen fand Arnold Hottinger Zeit, noch offene Fragen zu beantworten.


Sa 16.05
Sedaa – persisch für Stimme
Bericht

Fremd – dann persönlich berührt

Am Samstag, 16. Mai 2015 gastierte die Formation  Sedaa  -  ein persisches Wort für „Stimme“ - im Hotel Hammer.

 

Instrumente, die man noch nie zuvor gesehen hatte: Ikh Khuur, eine Bassgeige; Morin Khuur, diePferdekopfgeige; Bischgur, die mongolische Oboe in der Form einer Engelsposaune; Dombra, daszweisaitige Zupfinstrument; Cajon, eine Kistentrommel; Yochin, dasmit 120 Saiten bespannte mongolische Hackbrett.

 

So entstanden traditionelle mongolische Klänge, auf der Grundlage von Naturklängen, in einer zauberhaften modernen Verbindung mit orientalischen Harmonien und pulsierenden Trommelrhythmen. Dazu kamen Untertongesang – Kargyraa – und Kehlgesang – Khöömii  –  mitunter zwei Stimmen aus ein und demselben Sänger. Eine ganz besondere Musik, die - so fremd sie auch im ersten Moment erschien – persönlich berührte und, wie ein Zuhörer schrieb, das Verbindende im Sakralen wie im Profanen klar spürbar machte.

Die vier Musiker: Naraa Naranbaatar,  Nasaa Nasanjargal und Ganzorig Davaakhuu aus der Mongolei, Omid Bahadori aus Iran, hatten am Wettbewerb für Weltmusik Créole 2013/2014 den ersten Preis gewonnen.

 

Sedaa bewiesen begeisterndes, hochexaktes musikalisches Handwerk. Die Gäste dankten den vier Künstlern mit einer anhaltenden stehenden Ovation.


April
Sa 25.04
Max Lässer und das Überlandorchester – unerhörte Alpenmusik
Bericht

Max Lässer und das Überlandorchester haben ihr Publikum vor ausverkauften Reihen am Samstagabend im Hotel Hammer begeistert. Bei ihrem «hammer» starker Auftritt haben sie mit viel Charme die eigene Begeisterung für ihre Musik fühlen lassen. Ihren Fans wie auch Entdeckenden hat das Orchester die Lieder ab der aktuellen CD «1:1» gespielt. Nach ihrem Konzert hat das Überlandorchester zusammen mit ihren Gästen zu Abend gegessen. Die Chance für das begeisterte Publikum den Musikern nahe zu kommen und sich mit ihnen auszutauschen.

Max Lässer und das Überlandorchester verbinden traditionelle Schweizer Elemente mit diversen Einflüssen aus Jazz, Blues, Folk und Rock und verarbeiten es zu einem neuen Ganzen – was für eine verlockende Kombination! Es ist eine musikalische Botschaft, die zeigt, dass grundsätzlich Traditionen ihre Existenzberechtigung, ihren Wert und Wichtigkeit haben – und das Fundament sein sollen für neue Ideen und Möglichkeiten. Eine Weisheit für alle Lebensbereiche.


März
Sa 07.03
Begegnung mit Prof. Peter von Matt – Lesung und Gespräch
Bericht

Kultur am Fuss des Pilatus

 

Peter von Matt, emeritierter Literaturprofessor der Uni Zürich mit Innerschweizer Wurzeln, hielt am vergangenen Wochenende eine Lesung im Hammer im Eigenthal.  Seine zahlreichen Zuhörer erlebten ihn in der Rolle des kritischen Philosophen, welcher nicht Rezepte zum Zeitgeschehen lieferte, sondern mit prägnanten Zitaten aus seinem Werk „Die tintenblauen Eidgenossen“ zum Nachdenken über das aktuelle politische Zeitgeschehen im Zusammenhang mit geschichtlichen Ereignissen anregte. Seine dabei formulierte These war, dass Geschichte als Rauschmittel zur Beeinflussung der Haltung einzelner Individuen oder ganzer Gruppen ge-, respektive missbraucht wird. Je nach Zeitgeist werden historische Ereignisse oder Persönlichkeiten zu Idealen oder Idolen hervorstilisiert. Als Beispiel diente dazu unsere geistige Landesverteidigung in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, welche ab den Sechziger Jahren von einer Phase der kritischen Nüchternheit abgelöst wurde, bei welcher die historischen Idole vom Sockel geholt wurden. Ob wir uns bereits wieder in einer Phase der emotionalen Gemeinschaftsstiftung durch Geschichte befinden, wird sich in diesem Jahr zeigen, wo sich zahlreiche rühmliche und weniger rühmliche historische Ereignisse der Eidgenossenschaft jähren.

Im zweiten Teil seiner Lesung provozierte er die Zuhörer zu Gedankenspielen betreffend ihr Sprachverhalten und ihr manchmal gespanntes Verhältnis zum Hochdeutschen. Weil unsere Mundart eigentlich nur eine gesprochene Sprache ist, ihr demzufolge die strikten Regeln einer geschriebenen Sprache fehlen, empfinden wir sie als freier und toleranter als das Hochdeutsche. Von Matt liess aber die Zuhörer überlegen, was geschehen würde, wenn die Mundart zu einer geschriebenen Sprache würde: In diesem Falle würde es ebenfalls Regeln für die Rechtschreibung geben, an welche sich die Schreibenden zu halten hätten und an denen ihre Bereitschaft und Fähigkeit gemessen würde, sich festen Strukturen anzupassen und diese für den Umgang mit anderen anzuwenden. Mit dem Fazit, dass Hochdeutsch für uns keine Fremdsprache, sondern fester Bestandteil unserer Kommunikation ist, entliess er die Gäste zum Nachtessen, wo auf der Karte Hochdeutsch und Schweizerdeutsch einig nebeneinander hergingen, wie zum Beispiel bei der Nachspeise mit „Nidle“.

 

Erika Attinger


Dezember
Mi 31.12
Innerschweizer Ländler Abend an Silvester
Beginn: ca. 20:00 / Reservation: +41 (0)41 497 52 05

Bereits zum 7. Mal veranstalten wir unseren grossen Silvester Abend mit Innerschweizer Ländler Musik.
Dieses Jahr haben wir eine Innerschweizer Ländler Formation der Superlative für uns entdeckt. 
Bekannt aus zahlreichen Radio und Fernsehauftritten begrüssen wir die drei Musiker: Gaby-Isabelle Näf Die talentierte Multi-Instrumentalistin (Klavier, Kontrabass, Klarinette, Saxophone) ist die Tochter von Doris und Willi Näf-Häusermann, die ihrerseits während über 40 Jahren als erfolgreiches Akkordeonduo unterwegs waren. In deren Formation spielte Gabi bereits ab 12 Jahren Klavier. Sie ist heute noch hie und da mit ihren Eltern musikalisch on tour. Dass Gabis erstes Instrument eine Plastic-Trompete war, ist kaum bekannt. Schon als Schülerin war sie von der Ländlermusik begeistert und versuchte auf ihrem Güügeli Melodien von Lydia Sprecher nachzuspielen. 
 Fredy Reichmuth Fredy Reichmuth aus Altendorf SZ wurde zusammen mit seinem Bruder durch das «Handorgelduo Sigi & Fredy Reichmuth» bekannt. Seit Jahren ist er auch mit Mathias Knobel in der «Ländlerkapelle Knobel-Reichmuth» unterwegs. Zudem spielt Fredy Reichmuth in der «SRF Husmusig» von Dani Häusler mit. Martina Rohrer Martina Rohrer machte ihre ersten musikalischen Gehversuche im Kindergarten. Ihr erstes Musikinstrument war die Blockflöte. Zuhause war mehrheitlich Volksmusik zu hören. In der dritten Primarklasse entschied sich Martina Rohrer für das Akkordeon. Um die Volksmusik besser erfahren zu können, wechselte sie nach zwei Jahren an der Musikschule Schwyz zu Andrea Ulrich in den Akkordeonunterricht. Im Jahre 2001 entdeckte Martina Rohrer ihre Leidenschaft zum Kontrabass. Dank der harmonischen Kenntnisse aus dem Akkordeonunterricht konnte sie ihr neues Instrument bald schon zu volksmusikalischen Einsätzen mitnehmen. Der Kontrabass ist heute das Hauptinstrument von Martina Rohrer. Sie ist festes Mitglied in den Formationen DAAMÄTUUR und Willis Wyberkapelle. Ein weiteres besonderes Highlight wird das köstliche 6 Gänge Gourmet Menu mit einem Hauch Hispanien sein.

 

Eintritt mit Apéro und Abendessen: CHF 110.–


Sa 06.12
Der Samichlaus kommt!


Beginn 17:00

Am 6. Dezember um 17:00 Uhr ist der Samichlaus auch bei uns. Der Einzug des Samichlaus in das stille Eigenthal ist jedes Jahr ein besonders schöner Anlass für gross und klein. In Begleitung vom alten Mann, den Schmutzlis, den Geislechlöpfern und den vielen Eigenthaler Trychlern macht er sich in völliger Dunkelheit auf den Weg zu uns ins Hotel Hammer. Der Samichlaus wird dann bei uns den kleinen und «grossen» Kindern bestimmt vieles aus seinem grossen Buch zu erzählen haben. Und ganz bestimmt wird der alte Mann seine Tschiffere schwer beladen mit Nüssli und Mandrinli mühselig ins Hotel schleppen um die vielen lieben kleinen und «grossen» Kinder reich zu beschenken. Für die Grossen, unfolgsamen, wird der Schmutzli eine Überraschung haben. Wir freuen uns auf ein zahlreiches Erscheinen.



November
Fr 21.11
JIMI PROJECT Konzert mit Erika Stucky voc., Christy Doran g, Fredy Studer d und Jamaaladeen Tacuma b
Beginn 17:30 / Reservation: Tel. +41 (0)41 497 52 05

Mit seinem experimentellen Spiel definierte Jimi Hendrix die Rockmusik völlig neu. Hommagen an den Psychedelic-Blueser gehören zum guten Ton.
Christy Doran, schweizerisch-irischer Saitenakrobat und Fredy Studer mit Hang zu überirdischen Sounds, haben ein in den 1990er Jahren initiiertes Projekt wiederbelebt und dafür die in San Francisco geborene Americano-Schweizer Jazz-Vokalistin Erika Stucky gewonnen.

Das Resultat ist eine hochgradig genialische wie abgedrehte Darbietung, an der sich das Publikum kaum satt hören will. Im Mittelpunkt stehen nicht nur die Gitarrenkünste Dorans, der zu seinen Füssen eine Phalanx an Effektgeräten hat, ohne die das Repertoire gar nicht aufführbar wäre. Neben Wah-Wah- oder Fuzz-Pedal ist es vor allem auch die Stimme der Sängerin, die hier Akzente setzt. Erika Stucky, nebenbei auch begnadete Performerin, begreift Gesang nicht als bloße Melodieerzeugung, sie
kreiert mitunter Klänge, die wie die stimmliche Antwort auf die Gitarre wirken: jenseits aller Horizonte, ideenreich, bisweilen sehr humorig. Sie nutzt schon mal ein Kinderspielzeug aus Plastik mit Billigmikro für eine grandios-verrückte Geräuschkulisse oder singt in "Castles Made Of Sand" Verszeilen rückwärts.
Jamaaladeen Tacuma am Bass und Fredy Studer am Schlagwerk sind die Traumbesetzung schlechthin.
Ungeachtet der “Jazz-Combo" wird aber aus den Songs noch kein Jazz, sie bleiben dem Rock und Blues treu in all der Farbenprächtigkeit, die Hendrix in "Are You Experienced?", "The Wind Cries Mary", "If Six Was Nine" oder "Crosstown Traffic" schuf. Angereichert mit diversen Text-Zitaten - etwa aus
"Purple Rain" von Prince im unverzichtbaren "Purple Haze" -, versteht sich das Programm famos darauf, den wilden Geist der späten Sixties aufzugreifen.
Wir freuen uns auf die beinahe unplugged Hammer-Stubete!!!

September
Sa 27.09
Kulinarischer Liederabend mit Gianmaria Testa und Gabriele Mirabassi
Beginn 17:30 / Reservation: +41 (0)41 497 52 05

Gianmaria Testa aus Norditaliens Piemont ist einer der grossen Namen in der zeitgenössischen Liedermacher-Szene. Mit seinem sanften und melancholischen Stil bewegt er sich in der Tradition eines Georges Brassens oder Bob Dylan. Seine poetischen und präzisen Liedertexte mit einem Hauch von Ironie ranken sich oft um Themen wie Einsamkeit, Ferne, verlorene und wiedergefundene Liebe. In feinsinnigem Dialog zwischen seiner Gitarre und der Klarinette von Gabriele Mirabassi erschaffen die beiden Musiker virtuose Klangbilder von zarten Pinselstrichen und bewegenden Emotionen. Gianmaria Testa und Gabriele Mirabassi treten in verschiedenen Formationen auf und ziehen mit berührender Musik Menschen in ganz Europa, Nordamerika und Kanada in ihren Bann.


Juni
Sa 21.06
Autorenlesung von Christoph Ransmayr – Abendessen und Lesung
Beginn 17:30 / Reservation: +41 (0)41 497 52 05

Ein grosser erzählter Weltatlas. Der «Atlas eines ängstlichen Mannes» ist eine einzigartige, in siebzig Episoden durch Kontinente, Zeiten und Seelenlandschaften führende Erzählung. «Ich sah…», so beginnt der Erzähler nach kurzen Atempausen immer wieder und führt sein Publikum an die fernsten Orte dieser Erde: In den Schatten der Vulkane Javas, ins hocharktische Packeis, an die Stromschnellen von Mekong und Donau und über die Passhöhen des Himalaya bis zu den entzauberten Inseln der Südsee. Wie Landkarten fügen sich dabei Episoden um Episoden zu einem Weltbuch, das in atemberaubenden Bildern Leben und Sterben, Glück und Schicksal der Menschen kartographiert. Christoph Ransmayr wurde 1954 in Wels/Oberösterreich geboren und studierte Philosophie und Ethnologie in Wien, wo er nach Jahren in Irland und auf Reisen wieder lebt. Neben den Romanen «Die Schrecken des Eises und der Finsternis» (1984), «Die letzte Welt» (1988), «Morbus Kitahara» (1995) und «Der fliegende Berg» (2006) erschienen kleinere Prosaarbeiten zu verschiedenen Spielformen des Erzählens – u. a. «Der Weg nach Surabaya» (1997), «Die Unsichtbare» (2001) und «Geständnisse eines Touristen» (2004). Ransmayrs Werke wurden in 30 Sprachen übersetzt. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem die nach Friedrich Hölderlin, Franz Kafka und Bert Brecht benannten Literaturpreise, den Premio Mondello und, gemeinsam mit Salman Rushdie, den Prix Aristeion der Europäischen Union. Für sein umfangreiches Gesamtwerk wird der Österreichische Autor mit dem Donauland Sachbuchpreis ausgezeichnet. Diese Entscheidung traf das Kuratorium des Donauland-Stiftungsfonds. Der mit 10.000 Euro dotierte Donauland Sachbuchpreis wird dem Autor am 26. Mai 2014 im Jüdischen Museum in Wien verliehen.

 

Eintritt mit Apéro und Abendessen: CHF 90.–